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Weihnachten auf dem Wasser

Weihnachten auf dem Wasser bei 5°C und ca. 12kn Nord Wind. Kaum jemand ist auf dem Wasser unterwegs. Ein Fischer, die Waschpo und lediglich 2 andere Segler, wovon einer Findus (http://sailing-sy-findus.de/) war. Anfangs noch sehr trüb, später zwar bewölkt, aber mit besserer Sicht und immerhin trocken. Lediglich 5 Minuten hat es ganz leicht getröpfelt, aber kaum erwähnenswert.

Raus auf die Förde Richtung Ochseninseln

Wie bereits erwähnt, kommt der Wind aus Nord, was für mich zunächst mal am Wind Kurs bedeutet. Kaum nachdem die Segel gesetzt waren, ging es mit bis zu 6,3kn Fahrt über Grund Richtung Glücksburg. Ein ganz angenehmer Kurs, mit 10-20°Krängung. Gerne würde man da weiter raus fahren als nur bis auf höhe der Ochseninseln, doch nach etwas über einer Stunde am Wind Kurs wird es bei 5°C Außentemperatur mit dem Fahrtwind doch langsam Kalt. Nach genau 5 NM drehe ich also um, mental schon darauf eingestellt, dass es einen Raumschots Kurs werden wird und es nur mit halber Geschwindigkeit Richtung zurück geht. Doch ich hatte nicht an den scheinbaren Wind gedacht. Der wahre Wind kommt aus der Richtung, aber zusammen mit der Fahrt im Boot liegt ein Halbwind Kurs vor und es geht mit immerhin 4,2kn vorwärts, wenn auch zurück Richtung Flensburg.

Kaum an der Hafengrenze angekommen, nimmt der Wind spürbar zu, ich schätze auf ca.18-20kn. Im Sommer gar kein Problem, im Winter nach 2,5 Stunden auf dem Wasser bin ich dann aber schon froh wieder im Hafen zu sein. Mit der Zeit wird es doch etwas Kalt. Da es bereits 15:00 ist, als ich im Hafen ankomme, beginnt es wie angesagt aufzuklaren. Erste blaue Stücke zeigen sich zwischen den grauen Wolken. Kommende Nacht sollen die Wolken sich komplett verziehen und der nächste Tag soll ebenfalls blau sein und keine Wolken mit sich bringen. Dementsprechend wird es kalt, da die Wolken die Wärme nicht reflektieren sondern diese ins All verschwindet. Als ich am nächsten Tag zum Boot komme, bestätigt sich Sache mit der Kälte. Der Steg und das Teak sind weiß. Da unser Fördewasser aber immerhin noch 5°C hat, habe ich im Innenraum noch keine Minusgrade. Draußen sind es -2°C, im Boot knapp über Null und der Motor, der ja nicht eingewintert/leergefahren ist, hat sogar 3,2°C.

Weißes Teak am Morgen 😉

Also kein Grund zur Sorge, trotzdem ist es ein komisches Gefühl, wenn alles gefroren ist und das Boot weiß ist und über Nacht nicht beheizt wird und der Motor trotzdem nicht friert. Besser so als anders, aber da sieht man gut, was das Restkühlwasser im Motor doch ausmacht.

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